Der Anteil an Sauerstoff in unserer Luft ist ein wichtiger Eckpfeiler für das Leben auf der Erde, wie wir es kennen. Man stelle sich vor man zünde sich vor dem Haus eine Zigarette an und stünde selbst in Flammen, oder würde beim Zünden des Grills statt der Kohlen den gesamten Grill in Flammen setzen. Sollte dies je der Fall sein, so ist vermutlich der Anteil an Sauerstoff in der Luft der Grund.
Verbrennungen oder Feuer sind Begriffe, die chemisch exotherme Reaktionen mit Sauerstoff beschreiben. Jede dieser Reaktionen setzt Energie frei, die proportional zu den Faktoren Stoffmenge, Stoffart und Stoffverteilung steht. Einfacher ausgedrückt steigt die Größe eines Brandes, ob nun auf der Zigarettenspitze oder in der Lagerhalle, mit der Menge des vorhandenen Brennstoffs, der Art des Brennstoffs und dessen Vermischung mit dem Sauerstoff der Luft oder einem anderen Brand fördernden Stoff.
Ein weiterer Faktor, ist also der Brand fördernde Stoff und dessen Konzentration selbst. Erhöht man die Konzentration des Sauerstoffs bei einer Verbrennung, läuft diese proportional zur Menge heftiger ab. Magnesium zeigt bei der Reaktion mit Sauerstoff die frei werdende Energie in Form von gleißend hellem Licht. Im Vergleich zeigt ein brennendes Magnesiumband den Unterschied zwischen unserer Luftatmosphäre mit 21 vol-% Sauerstoff und einer reinen, 100%igen Sauerstoffatmosphäre.



