Ein großer Fernsehsender berichtete auf seiner Internetpräsenz von der größten Mehlstaubexplosion der deutschen Nachkriegsgeschichte. Keine Zeitungsente oder Quotenfang: Mehl, wie wir es zum Backen verwenden ist eine tödliche Gefahr!
Die Bilanz der Mehl-Explosion in der Bremer Rolandmühle im Jahre 1979 sind 14 Tote, 17 Verletzte und ein Sachschaden von umgerechnet über 50 Millionen Euro. Laut Bericht des Senders löste ein kleines Feuer die katastrophale Kettenreaktion in der Mehl lagernden Mühle aus. Jahrzehnte nach dem Unfall also befand sich der Artikel warnend im Netz. Doch beginnen wir am Anfang.
Gerade zur Weihnachtszeit bietet sich dem backenden Naturwissenschaftsfan die Möglichkeit der eigenen experimentellen Erfahrung. Eine Kerze und ein Löffel Mehl zusammengeführt zeigen, dass Mehl offenbar nicht besonders gut brennt. Lediglich am Rand sind kleine Funken zu erkennen. Mehl besteht überwiegend aus verschiedenen Kohlenhydraten, oder allgemeiner Kohlenwasserstoffen. Diese sind doch brennbar oder? Die Lösung sei hier noch nicht verraten. Gehören Sicherheitshinweise auf Mehlpackungen?



