Eine Explosion ist eine heftig verlaufende chemische Reaktion. Solche Reaktionen sind nicht nur abhängig von einem Stoff. Manchmal sind veränderte Umgebungsbedingungen auch der Auslöser, dass eine Reaktion plötzlich heftiger verläuft.
Viele brennbare Gase, wie Methan, Ethan, Ethin oder das hier verwendete Wasserstoffgas haben so genannte Explosionsgrenzen. Man versteht unter diesem Begriff die Konzentration eines Stoffes in der Luft bei der das Luft/Stoff-Gemisch explosionsartig zündet. Bei diesem Mischungsverhältnis reagiert der brennbare Stoff also prompt und umfangreich mit dem Luftsauerstoff.
Die Vermischung der beiden Reaktionsteilnehmer führt zur sofortigen und kompletten Umsetzung der Stoffe. Auf Grund der dabei kurzfristig frei werdenden hohen Energiemengen, also spürbaren, hohen Temperaturen dehnen sich umliegende Gase und Reste aus dem Gemisch stark aus und verursachen eine Druckwelle, die als Schall deutlich zu hören ist.
Wie man diese abrupte Energiefreisetzung sinnvoll oder sinnfrei verwenden kann ist sicher durch zahlreiche Beispiele bekannt. Alfred Nobels Erfindung des Dynamits und anderer Sprengstoffe, oder vielmehr deren Missbrauch zu Kriegszwecken bewegte den berühmten Erfinder wohl in seinem Testament dazu, sein Vermögen nicht nur der Ausrichtung der naturwissenschaftlichen Nobelpreise, sondern auch dem Friedensnobelpreis zu widmen.



