Natrium ist ein Metall. Man verwendet Natrium in so genannten Natriumdampflampen, die unter Anderem unsere Straßen beleuchten. In Verbindungen kommt es häufig vor. Aus dem Haushalt kennen wir das Kochsalz (Natriumchlorid) für das Frühstücksei oder das Haushaltsnatron (Natriumhydrogencarbonat) für den Kuchen.
Die Reinform, also als Metall, kommt es allerdings sehr selten, in der Natur praktisch gar nicht, vor. Es ist im Vergleich mit den uns alltäglich umgebenden und bekannten Metallen auch etwas seltsam. Auf den ersten Blick sieht älteres Natriummetall gar nicht wie ein Metall aus. Erst wenn man das verkrustete Natrium schneidet kommt ein silberner Glanz zum Vorschein.
Natrium hat ein Haltbarkeitsdatum? Schneiden? Ja, Natrium ist so weich, dass man es mit einem Messer schneiden kann, aber schon nach wenigen Augenblicken verschwindet der Glanz an der Schnittstelle. Klären wir ein wenig auf. Reines Natrium ist sehr reaktiv. Es reagiert mit vielen Stoffen, so auch sehr schnell mit Sauerstoff aus der Luft, weshalb es „abgelaufen“ und verkrustet wirkt und schon nach wenigen Momenten anläuft.
Man bewahrt Natrium daher auch in/unter Petroleum auf. Mit Petroleum und anderen einfachen Kohlenwasserstoffen zeigt das Natrium keine Reaktion.
Mit Wasser reagiert Natrium umso heftiger und unter starker Gasentwicklung. Die Umstände, dass Natrium mit dem einen sehr stark, mit dem anderen nicht reagiert kann man für ein Schauspiel nutzen, das wir tanzendes Natrium nennen.



