Magnesium kann man als ausdauernd bezeichnen. Erst einmal entzündet brennt es nicht nur in Luft oder reinem Sauerstoff sondern auch in Gasen, die (bis auf Chlor) in der Brandbekämpfung verwendet werden. Kohlenstoffdioxid, Wasserdampf, Stickstoff oder Chlor reagieren in meist spektakulärer Weise mit dem durch Wärme aktivierten Magnesium.
Metallbrände erfordern somit eine besondere Herangehensweise. Eine Lösung sind Edelgase, die dem Brand die Zufuhr an Reaktionspartnern entziehen, bis die Temperatur des brennenden Bereiches unter den Flammpunkt der Reaktion gesunken ist. Die Löschung mit den überaus reaktionsträgen Edelgasen findet auch einen wichtigen Einsatzort in Archiven, die auf Grund der anfälligen und meist kostbaren eingelagerten Exponate nicht nur das Feuer fürchten, sondern auch Schäden durch Löschwasser. Bei einem Brand wird in diesen Fällen durch eine Löschanlage ein Edelgas wie Argon auf den Brandherd geleitet.
Zurück zum Magnesium, das im Folgenden modellhaft zeigt, welche Reaktion sich beim Löschen mit Kohlenstoffdioxid ergibt.



