Zum Verpacken von Butterbroten und anderer Lebensmittel verwendet man gern Alufolie, weil sie sehr reaktionsunfreudig ist. Auch saure Bestandteile, also Säuren, greifen Aluminium nicht an, was sich so sehr positiv auf den Geschmack des Butterbrotes auswirkt.
Betrachtet man Aluminium chemisch stellt man schnell fest, dass Aluminium gar nicht so passiv sein sollte. Aluminium ist eigentlich sogar so reaktionsfreudig, dass es schon an der Luft mit dem Sauerstoff reagiert. Das entstehende Aluminiumoxid bildet eine Schutzschicht, die nur schwer anzugreifen ist. Im folgenden Experiment gelingt der Angriff und führt zu flammender Aluvernichtung.
Wie sich zeigen wird ist das passivierte Aluminium durch Komplexe angreifbar. Ein solcher Komplex bildet sich schon im Kontakt mit einer Chloridsalzlösung. Chloridionen bilden einen leicht wasserlöslichen Komplex mit dem Aluminium. Wir müssen daher die Möglichkeiten des Aluminiums im Haushalt einschränken. Salzige und feuchte Lebensmittel können durch Alufolie regelrecht verdorben werden. Also für das Frühstücksbrot lieber Brotpapier verwenden und feuchte Lebensmittel nur im Abstand mit der Folie bedecken.



