Das Singen der Vögel, die Musik, die Sprache, der Lärm. All diese Dinge sind Formen des Schalls. Die Welt der Töne ist ein Vorteil unserer Welt. Im All ist es ansonsten sehr still. Wie die Töne an unser Ohr gelangen kann das Experiment des lärmenden Trockeneises sehr anschaulich zeigen.
Trockeneis, die feste Form des Kohlenstoffdioxids wird in großen Supermärkten als Kühlmittel für Tiefkühlwaren angeboten. Weiterhin benötigt man nur noch einen (möglichst warmen) Löffel, um den Schall auf den Zahn zu fühlen. Kaum auf den Löffel gelegt beginnt das Trockeneis zu vibrieren und zu lärmen. Die Hintergründe mögen hier im Ergebnis genauer erläutert werden.
Wir stellen uns hier erst einmal der Beobachtung, dass das Trockeneis regelmäßig auf und ab wippt. Gleichzeitig bemerken wir das metallische Dröhnen, dass augenscheinlich vom Metalllöffel stammt. Wer in Ruhe das Experiment beobachtet stellt fest, dass Dröhnen und Schwingen simultan ablaufen. Jeder Treffer des Eises klingt auf dem Löffel nach. Es ist sogar zu erkennen, dass der Löffel regelrecht mitschwingt. Und hier liegt die Lösung!
Die Bewegungen des Eises übertragen sich auf den Löffel und von dort? Ja von dort auf die Luft. Sicher können wir das nicht sehen, aber dafür hören. Schall, Töne und ähnliches ist im Grund bewegte Luft.



