Katalysatoren dienen im Auto der Minderung von umweltgefährdenden Abgasen, die bei der Verbrennung von Kraftstoffen entstehen. Autos ohne Katalysator stoßen somit mehr dieser umweltschädigenden Stoffe aus. Falls es sich dabei nicht um einen Oldtimer mit historischer Bedeutung handelt, kann ein solcher Wagen bezüglich der KFZ Versicherung und KFZ Steuer recht teuer sein. Doch mittlerweile befinden sich auf den Straßen hierzulande kaum noch Kraftfahrzeuge ohne einen solchen Katalysator. Ein Katalysator am Auto hält aber auch nicht ewig. Wenn die Abgaswerte schlechter werden müsste er ausgetauscht werden. Ein Abfall der Werte muss aber nicht unbedingt auf einen defekten Katalysator zurückzuführen sein. Wer in verschiedenen Foren, wie z. B. dem Audi Forum, schaut, wird feststellen, dass auch ein kaputter Auspuff für schlechtere Abgaswerte verantwortlich sein kann. Neben Wasser, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und unvollständig verbrannten Kohlenwasserstoffen entstehen im Motor auch Stickstoff-Sauerstoff Verbindungen - die Stickoxide.
Diese Stickoxide können im Experiment „Stickoxide in Auspuffgasen“ nachgewiesen werden. Hohe Temperatur oder hoher Druck, wie sie im Automotor vorkommen fördern das Entstehen von Stickoxiden aus Sauerstoff und Stickstoff der Luft. Katalysatoren setzen durch chemische Reaktionen einen Teil dieser Verbindungen zu weniger schädlichen Verbindungen um.
Im Dreiwege-Katalysator werden giftiges Kohlenstoffmonoxid in weniger giftiges Kohlenstoffdioxid umgewandelt, Stickoxide in Stickstoff überführt und Kohlenwasserstoffreste zu Kohlendioxid und Wasser umgesetzt. Die Stoffe reagieren dabei untereinander. Platin, Rhodium und Palladium katalysieren die Vorgänge.
Bevor wir aber noch tiefer in diese Vorgänge eintauchen, befassen wir uns erst einmal mit der Beweisführung. Mit entsprechenden Reagenzien werden die Stickoxide im gesammelten Abgas eines Autos enttarnt.



