Das Kochen von Frühstückseiern ist eine Wissenschaft für sich. Faktoren sind die Größe des Eies, die Wassermenge, die Kochdauer, die Starttemperatur und Wärmeleitvariablen.
Da das Ei nicht gleichmäßig denaturiert, genauer die Proteine des Eies nicht gleichmäßig durch die Wärmeenergie des Wassers ihre Strukturen ändern, und denaturiertes Eiweiß eine andere Wärmeleitfähigkeit hat als sein kälterer undenaturierter Nachbar, kann man nicht von Wärmekonstanten sprechen. Das macht eine Vorhersage schwerer.
Nach Loriot „hat eine Hausfrau das Eierkochen eh im Gefühl“ und die Männer nutzen meist die heuristische Beweisführung nach dem trial and error Prinzip. Trotz dessen hat so manches weiche oder harte Ei den Start in den Tag schon verhagelt.
Könnte man diese unwissenschaftliche Willkür nicht mit einer Mikrowelle umgehen? Hier wirken Mikrowellen doch gleichmäßig auf die Proteine des Eies. Ob, oder nicht, zeigt das Experiment mit dem „Ei in der Mikrowelle“.



