Chlor für sich ist ein starkes Gift. Chlor selber findet man selten in der Umwelt. Chlorverbindungen begegnen uns dagegen sehr häufig. Als erstes ist natürlich das Kochsalz (Natriumchlorid) zu nennen.
Chlorkohlenwasserstoffe sind Lösungsmittel, die den Vorteil haben nicht (oder nur schwer) brennbar zu sein. Sie stehen aber im Verdacht karzinogen zu sein. Chlorbleiche wurde früher zum Bleichen von Papier verwendet. Beim Bleichen mit Chlorbleiche entstehen umweltgefährdende Stoffe, weshalb man heute lieber chlorfrei mit Peroxiden und Perboraten bleicht.
Das Polyvinylchlorid (PVC) ist ein Kunststoff, der (schlußendlich) aus Chlor und Ethen hergestellt wird. Er ist gut isolierend, ungiftig, rostet nicht, ist schwer durch andere Chemikalien angreifbar und schwer entflammbar.
Sollte es bei einem Brand dennoch zu einer Verbrennung des PVC kommen, entsteht dabei allerdings ätzendes Chlorwasserstoffgas. Chlor und Chlorverbindungen haben also Vor-, wie auch Nachteile. Die Grundlage für all diese Verbindungen, das Chlor lässt sich mit dem vorliegenden Experiment herstellen.



