Versuch 31: Gebogener Wasserstrahl - Beschreibung

Blase einen Luftballon auf. Reibe den Ballon an Deinem Pullover. Drehe den Wasserhahn so auf, dass Du einen dünnen Wasserstrahl hast.

Halte den Ballon in die Nähe des Wasserstrahls.

Erklärung

Dass man Dinge durch Reiben aufladen kann, kennt jeder. Mit den Gummischuhen über den Teppichboden geschlurft bekommt man beim Anfassen von Metall einen recht ordentlichen Schlag. Wir sprechen wir von Elektrizität; kleinen elektrischen Ladungen, die man mit Reibung trennen kann und die für zahlreichen Phänomene zuständig sind.

Eines davon zeigt sich am dünnen Wasserstrahl. Dieser wird durch den geladenen Ballon abgelenkt, wir könnten aber auch einen durch Reiben geladenen Kulli nehmen. Der Ballon berührt ihn nicht mal und trotzdem wird der Wasserstrahl gebogen. Elektrizität, ob nun im Blitz oder bei unserem Schlag auf dem Teppich, funktioniert, weil sich die elektrischen Ladungen anziehen.

Auch der Wasserstrahl wird angezogen. Er scheint also auch Ladungen zu enthalten. Genau das stimmt. Wir merken es nur nicht, weil sie sich gegenseitig augleichen. In der Nähe einer anderen Ladung zeigen sie sich aber.

Sie werden von dieser angezogen oder abgestossen. Bevor man verstehen konnte, was Elektrizität ist muss dieser Versuch wirklich, wie Zauberei gewirkt haben.

Materialien

  • 1 Luftballon
  • Waschbecken
  • 1 Pullover
  • Wasser

Bild vom Versuch

Bild zu Versuch: Gebogener Wasserstrahl

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