Ein Tischtennisball ist schon ein seltsamer Flaschenverschluss. Legt man den Tischtennisball auf die Flasche, so hält er nicht besonders fest. Dreht man die Flasche um fällt er herunter und die Flasche läuft aus.
Nun wiederholen wir und halten den Tischtennisball beim umdrehen fest. Nach kurzem warten können wir die Hand vom Ball nehmen - er hält und das sogar kopfüber!
Schauen wir genau hin: Ein wenig Wasser ist trotzdem aus der Flasche getropft! Hier ist mit ein wenig Gehirnschmalz die Lösung zu finden. In der Flasche ist neben Wasser auch Luft. Die Luft ist in der Flasche aber unter einem geringeren Druck! Wieso? Ein wenig Wasser ist doch hinausgelaufen, aber keine Luft nachgeströmt.
Die Luft in der Flasche ist also dünner, sie hat einen geringeren Druck. Erst wenn wir den Tischtennisball abnehmen merken wir, wie Luft hineinströmt und plötzlich strömt auch das Wasser hinaus. Der höhere Druck der äußeren Luft trägt den Tischtennisball. Der Druck der Luft entspricht etwa einem Kilogramm auf jeden Quadratzentimeter und das in jeder Richtung.
Menschen, Tiere und Pflanzen haben sich an diesen Druck gewöhnt, aber beim Tischtennisball sind wir über diese Kraft von unten sehr erstaunt.